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Konzeptuelles
Arbeitsprozess:
Landschaften interessieren mich seit Jahren in ihren verschiedensten Erscheinungsformen. Ob als urgewaltige menschenleere Landschaft, als ästhetisch empfundene zivilisierte Landschaft oder als Relikt und Vergegenwärtigung zivilisatorischer Zerstörung, das Thema ist vielschichtig. Der emotionale Gehalt der Landschaft und ihrer Erscheinungsformen spielt dabei ebenso eine Rolle, wie der rein "malerische" Reiz, der ja ebenfalls empfunden werden muß, um eine Szenerie zum Thema zu wählen. Verschiedene Techniken geben mir dabei unterschiedliche Ausdrucksmittel zur Hand. Die atmosphärische Dichte und die tiefen Kontraste einer Radierung bieten dabei andere Möglichkeiten zur Reduktion, wie das atmosphärisch leichte Aquarell. So lassen sich unterschiedlichste Stimmungen in Bilder umsetzen. Es liegt dabei auf der Hand, das eine Technik wie das Aquarell hervorragend für eine Malerei direkt vor Ort geeignet ist, während eine Radierung konzeptuell im Atelier entstehen muß und so meist zu einer atmosphärischen Verdichtung des Gesehenen und vor Ort Empfundenen eingesetzt wird.
Letzteres gilt natürlich auch für Arbeiten in Öl oder Acryltechnik, auch diese entstehen im Atelier und nehmen die Ideen auf, die vor Ort entstanden sind um sie konzeptuell in dichtere, komponierte Bilder umzusetzen. Dabei spielt es für mich keine Rolle, das vorher gesehene und üblicherweise mit einem Foto dokumentierte Motiv so abzubilden wie es ist. Das ist müßig und eine Aufgabe der mehr dokumentarisch orientierten Fotografie. Ein Kunstwerk ist für mich eine Inszenierung die äußere Einflüsse mit innerem Empfinden und Denken verbindet und die Wirklichkeit so umgestaltet.
Thematisches:
Ein zentrales Element in meinem Werk ist der stete Prozess von Veränderung, Wandel und Vergänglichkeit. Der Wandel unserer Gesellschaft von der Industriegesellschaft zur postmodernen Kultur findet sich vielfach in den verlassenen Autowracks, Zeichen einer vergangenen Zeit, eines vergangenen Traums von der unbegrenzten Möglichkeit der Technik. Auf der makroskopischen Ebene findet sich die scheinbare Zeitlosigkeit der Natur, formuliert sich die scheinbare Unwandelbarkeit und Beständigkeit der Landschaft in den Bildern der Urlandserie, bar menschlicher Spuren.
Die Wüsten als Landschaft stellen dies aber wieder in Frage, denn selbst in den mikroskopischen Zeiträumen unserer Zivilisation tritt hier der Mensch als Umwandelnder auf, er "verwüstet" und hinterlässt dabei seine vergehenden Spuren.
Ein anderes Element ist es in diesem steten Wandel und Vergehen, der uns auch mit der Urangst vor dem eigenen Vergehen konfrontiert, ein ästhetisches Element zu finden, das oberflächlich Hässliche in etwas Schönes umzuformen, der Tragik des Vergehens ihre Größe abzugewinnen. Schönheit liegt bei respektvoll liebevoller Betrachtung auch im Vergehenden und nicht nur im vordergründig kitschigen Begriff von Schönheit, der ja doch nur eine einseitige Lüge ist. Das hässliche und kaputte in der Welt gehört immer dazu um den Kreis zu schließen, aber es kann eben auch schön sein und wenn es nur die halbe Stunde ist in der eine kaputte Hauswand im Nachmittagslicht sich in eine faszinierende Welt von Licht und Schatten verwandelt….
Und was könnte besser sein als zu versuchen, Allem ein Stückchen Schönheit abzuringen?
Postindustrielle Landschaften
Warum postindustrielle Landschaften?
Nun immerhin sind wir mitten im Wandel zu einer
postindustriellen Gesellschaft. Davon abgesehen
können wir heute klar erkennen welche Folgen uns
das Industriezeitalter hinterlässt. Klimaverschie
bung, Wüstenbildung, Prozesse die wir zu Leb
zeiten nicht mehr umkehren werden. Die Zeiten
eines naiven Glaubens an den Fortschritt sind
wohl vorbei.
Autos sind für mich ein zentrales Symbol für den
Glauben an Technik und das Grenzenlose des
Fortschritts. Vor allem die amerikanischen Autos
der goldenen Jahrzehnte von 1950 bis 1970
symbolisieren das “Bigger is Better” perfekt.
Davon abgesehen haben sie auch einen gewissen
dekadenten Charme.
Wüsten sind Landschaften, die manche faszinieren,
andere aber erschrecken, es ist schwer ihnen
gegenüber neutral zu bleiben. Ihre Leere und Stille
zwingt uns dazu, sie mit der eigenen Lebendigkeit
zu füllen.
Gleichzeitig sind sie eine der Auswirkungen
unserer Zivilisation, die ständig neue Wüsten
schafft.
Die Kombination von Autowracks und Wüsten ist
daher naheliegend in ihrer Symbolkraft.
Die entstandenen Gemälde sind dabei Rekombinationen von gesehenen und gefühlten Elementen,
die zufällige Natur liefert dem Maler schließlich
selten schon die perfekte Komposition.
Gesehenes und Erlebtes ist also Anlaß für das Bild,
entsprechend wird es von mir komponiert.
Dabei versuche ich im Malprozess ein Gefühl von
Realität und Erlebbarkeit zu erzeugen, das dem
Betrachter die Distanz zum Bild nimmt, es ist eben
nicht nur etwas Gemaltes, sondern es erscheint
quasi dokumentarisch und echt, eine Wirklichkeit
abbildend, mit der man sich in irgend einer Form
auseinandersetzen muß.
Architektur - Industrie
Industrieruinen beleuchten den Wandel unserer
Gesellschaft auf eine weitere Weise. Auch diese
scheinbar festgefügten Monolithen unserer Kultur
werden vom Zahn der Zeit zernagt. Ihrer Funktio
nalität beraubt, werden sie zu weiteren Spuren, die
man in einer quasi parallel laufenden archäolo
gischen Verwertung unserer Kultur sichern kann.
Venedig, in seiner Einzigartigkeit, demonstriert auf
wundervolle Weise die Schönheit die in der Tragik
und Morbidität des Zerfalls liegen kann.
Beides aber liegt weit weg von der Banalität
unserer sonstigen gewohnten Lebensumwelt, den
uniformen Vorstädten und funktionalen Strukturen
und Städten von denen wir umgeben sind und die
uns in ihrer Alltäglichkeit zum gedankenlosen
Umgang mit unserer visuellen Umwelt verführen.
Der Moment des Innehaltens und bewußten Wahr
nehmens dessen was wir sehen, passiert viel zu
selten.
Mit dieser Serie will ich also visuelle Momente
schaffen die zu einem anderen und bewußteren
Sehen zwingen, rätselhafte Zeitfenster, die Fragen
aufwerfen und uns die Möglichkeit geben dem
Empfinden an diesen Orten nachzuspüren,
könnten oder würden wir sie denn besuchen.
Naturgemäß entstehen manche dieser Bilder in
sehr aufwändigen Montagen mit entsprechendem
Konstruktionsaufwand. Der Trick dabei ist, daß am
Ende doch alles zusammenpasst, und plausibel im
Sinne von “real” wirkt.
Urlandzyklus
Landschaften interessieren mich seit Jahren in
ihren verschiedensten Erscheinungsformen. Ob
als urgewaltige menschenleere Landschaft, als
ästhetisch empfundene zivilisierte Landschaft
oder als Relikt und Vergegenwärtigung zivilisatorischer Zerstörung, das Thema ist vielschichtig.
Der emotionale Gehalt der Landschaft und ihrer
Erscheinungsformen spielt dabei ebenso eine
Rolle, wie der rein "malerische" Reiz, der ja ebenfalls empfunden werden muß, um eine Szenerie
zum Thema zu wählen. Die Bilder des Urlandzyklus reflektieren dabei
Landschaften in denen menschliche Spuren nicht
oder nur marginal vorkommen. Sie reduzieren uns
in ihrer Gewaltigkeit zu einer zwergenhaften
Anekdote, lassen uns die Größe und gewaltige zeit
liche Dimension der Natur nachempfinden. Damit
relativiert sich die sonst als so bedeutend wahrgenommene Größe unserer Zivilisation auf eine
periphere Randerscheinung. Dasselbe gilt auf
der individuellen Ebene, unsere Wichtigkeit
schrumpft, wenn wir uns in den gewaltigen
Zusammenhang von Natur und Welt stellen. Dies
ist immer eine Gelegenheit unsere persönlichen
Wertesysteme zu überprüfen.
Neben diesem Aspekt bietet aber das Gewaltige
und Schöne der Landschaft auch die Möglichkeit
des “Einswerdens” mit diesem größeren Ganzen,
mit der Kraft des Lebens.
Überhaupt sehe ich die Landschaft als ein Thema,
das immer das Potential einer starken emotionalen
Wechselwirkung mit uns Menschen besitzt und
zwar auf einer durchaus tieferen, metaphysischen
Ebene.
Diese Wechselwirkung zu formulieren und durch
entsprechende Veränderung und Erfindung bei
gesehenen Szenen zu steigern ist das Ziel meiner
Arbeiten.
Porträt
Beim Porträt steckt für mich der Mensch in der
Realität seiner Physiognomie. Diese ist für mich
stets direkter Ausdruck seiner Befindlichkeit und
seiner Erfahrung. Das Leben gräbt seine Spuren in
jedes Detail. Von daher neige ich zu keiner
karikierenden Verzerrung seiner Erscheinung,
die zwar geeignet sein mag Einzelaspekte zu
betonen, den Menschen an sich, in seiner
Gesamtheit gesehen, meiner Meinung nach aber
nur unvollkommen abbildet. Das Erscheinungsbild
des Menschen spiegelt für mich also seine
psychische Realität wider, das symbolhaft-abstrakte dient dagegen zwangsläufig einer Darstellung
allgemein menschlicher Befindlichkeiten.
Natürlich interpretiert man dabei als Maler trotz
dem, schon allein durch Komposition und Auswahl
der Situation, des Moments.
Im Zeitalter der beliebig verfügbaren Massenfotografie wird die Bedeutung realistischer Porträtmalerei gerne immer wieder angezweifelt, wie auch
oft das realistische Malen generell, deshalb hier
ein paar Gedanken zu diesem Thema.
Der Fotoapparat wird wie jedes technische Gerät
gerne überschätzt, denn im Endeffekt bildet er nur
dumm ab, was ihm vor die Linse kommt. Der Maler hat dagegen eine unendliche Menge an
Entscheidungsmöglichkeiten mit jedem Strich den
er setzt, er entscheidet ständig. Diese Entscheidun
gen betonen für ihn Wichtiges und unterdrücken
Bedeutungsloses. So kann man nicht zuletzt einem
Porträt eine räumliche Präsenz mitgeben, die ich in
den besten Photoabzügen nie finden konnte, kein
Wunder, denn er kann den Raum nicht im Detail
interpretieren. Das heißt nicht, das man nicht gute
Fotos machen kann, das hängt schließlich vom
Blick des Fotografen ab, aber man kann Foto und
Malerei nicht vergleichen, denn sie arbeiten völlig
verschieden. Als Hilfsinstrument für den Maler ist
ein Foto natürlich trotzdem praktisch, der heutige
Realismus war vor der Photografie nicht möglich.
Natura Morte
Stillleben sehe ich als einen weiteren Aspekt des
Spurensammelns. Gegenstände stammen aus
einer bestimmten Zeit, wurden von Menschen
hergestellt und gingen im Laufe der Zeit von
Mensch zu Mensch weiter in ihrem ganz eigenen
Zeitfenster. Damit gewinnen sie Bedeutung auf
verschiedenen Ebenen, bzgl. Zeitepochen und
ihren Besitzern. Wäre das trivial, würde der
Mensch nicht in gigantischer Sammelwut Museum
über Museum mit Objekten füllen, würden nicht
Millionen von Menschen sie betrachten. Fakt ist,
genauso wie wir uns über das definieren was wir
produzieren, so definieren wir uns über das, was
wir besitzen. Eine der Spuren die wir im Leben hinterlassen sind die Objekte von denen wir umgeben
waren, die etwas über uns als Mensch erzählen.
Damit ist es vielleicht klar, das Stillleben auf ver
schiedenen Ebenen etwas erzählen können oder
bei uns Assoziationen auslösen können.
In dem Maße wie man als Betrachter sich und
seine Erinnerungen in Objekten eines Bildes
wiederfindet, wird man in die eigenen Geschichten
eintauchen können, die sich mit diesen oder ähnlichen Objekten verbinden.
Was werden wir hinterlassen, was werden unsere
Spuren sein?
Acryl/Öl
Hinter dieser Bezeichnung verbirgt sich der kombinierte Einsatz von Acrylfarbe als erster Schicht, mit darauf erfolgender Übermalung von Ölfarbe. Der Untergrund, ob Leinwand oder Holz, wird dabei stets vorgrundiert und eventuell noch glatt verschliffen.
Der Vorteil dieser Technik liegt in der Kombination der Maleigenschaften der beiden Medien. Acrylfarbe trocknet sehr schnell und eignet sich daher für schichtenweisen Aufbau von Strukturen im Bild. Außerdem lässt sie sich als wässriges Medium hervorragend mit der Spritzpistole verarbeiten. Hierbei ist das Gestalten der Farbverläufe größerer Flächen, wie zum Beispiel der Himmel, aber auch kleinster Details und Linien möglich.
Material für Acrylmalerei
Qualität:
Nichts in 30 Jahren meines Umgangs mit Künstlermaterial deutet darauf hin, das man mit billigem Material in irgendeiner Form etwas sparen kann. Auf dem Markt, der in der Masse vom Hobbykünstler bestimmt ist, hat sich ein unguter Trend zu einem Preiskampf nach unten und einer Geizmentalität beim Käufer entwickelt. Nachdem der Hobbymaler und auch viele so genannte Profis die Qualität des Materials gar nicht mehr beurteilen können, aus Unkenntnis über die Eigenschaften und Möglichkeiten eines wirklich guten Materials, ergibt sich eine stets wachsende Fülle von Pseudoprodukten.
Generell kann man sagen, dass ein gutes Material zwar kein gutes Bild garantiert, aber schlechtes Material ein solches verhindert.
Von daher sei generell empfohlen zumindest zu Studioqualitäten renommierter Hersteller zu greifen, besseres Malverhalten, längere Lebensdauer, höhere Deckkraft etc. kompensieren den vordergründig gesehenen „Teuereffekt“ allemal.
Letzen Endes ist der Preis von Kunst fast nie vom Material bestimmt sondern von der verbrauchten Zeit!
Malgrund:
Holzplatten, Leinwand
Fertigprodukte auf dem Markt sind meist so stark mit Acrylbinder versehen, das der Malgrund keine Saugkraft und damit keine Griffigkeit mehr besitzt, sicheres Zeichen dafür ist ein starker Glanz der Oberfläche. Ohne ausreichende Haftung zum Untergrund rutscht die Farbe beim Malen weg oder kann sich ablösen.
Empfehlung:
Malgründe roh kaufen, mit hochwertigem Gesso aus dem Künstlerbedarf in mehreren Schichten grundieren, ev. mit Nasszwischenschliff. Es gilt: viele dünne Schichten sind besser wie eine dicke Schicht.
Alternativ: Fertigleinwände stark anschleifen und mit guter Grundierung die etwas mehr saugt nachstreichen, das hilft zumindest etwas.
Pinsel:
Billighersteller binden hier gern bei Rotmarderhaaren die Haare kürzer in die Zwinge ein, um den Kunden zu täuschen. Die Folge sind schneller Spannungsverlust des Haares und Verlust der Form. Um ein Beispiel zu nennen, ein Da Vinci Rotmarder kostet 50% mehr und hält 3mal so lange wie eine billige Boesner Eigenmarke, wo spart man also Geld?
Für Acryl eignen sich Synthetik und Rindshaarpinsel für einen glatten Malstil, die billige Schweinsborste ist nur für pastosen, strukturierten Auftrag gedacht.
Pinsel flach, in verschieden Breiten von 2 bis 20 sind sinnvoll, mehr Pinsel beschleunigen die Arbeit, da man nicht ständig auswaschen muss, sondern parallel mit verschiedenen Farben arbeiten kann.
Synthetikpinsel verschleißen stets über einen Verlust der Form, Rindshaar, bzw. Naturhaar, über Abschleifen und Abbrechen der Haare.
Details erledigt ein kleiner runder Rotmarder von Gr. 1 bis 4 immer noch am besten.
Qualitätshersteller: z. B.: Da Vinci
Farben, Pasten:
Acrylfarbe deckt durch ihren Wasseranteil und die damit dünnere Konsistenz prinzipiell schon weniger wie eine Ölfarbe. Da die Preisdrückerei durch eine Reduzierung der teuren Pigmente, höhere Wassereinbindung und billige Füllstoffe erfolgt, sinkt hierbei neben der Brillanz und der Ergiebigkeit beim Mischen vor allem die Deckkraft. Letzteres hat zur Folge das Partien mehrmals übermalt werden müssen um sie zu korrigieren, ein Verlust an Zeit und Spaß der nicht zu unterschätzen ist.
Ähnliches gilt für Malpasten, auch hier kann Volumen billig über Wassereinbindung generiert werden, so das dickere Schichten zu Rissbildungen im Trocknungsprozess führen.
Die Wahl des Herstellers ist Vertrauenssache, einem Hersteller der besonders mit Augenmerk auf den Hobbymarkt billige Chinaprodukte über den Preis verkaufen will, sollte man dabei nicht trauen.
Da ein gutes Farbsortiment neben deckenden Farben auch lasierende Farben enthalten sollte um alle Möglichkeiten der Malerei nutzen zu können scheidet so manches Produkt auf dem Markt von vornherein wegen einer unprofessionellen, nur kommerziellen Philosophie von vorn herein aus. (z. B. Lascaux Studio und viele andere an den Hobbymaler gerichtete Farben, Lasurfarben sind in der Herstellung nämlich etwas teurer!)
Qualitätshersteller z. B.: Schmincke, Liquitex
Bei Schmincke enthält auch das Akademiesortiment viele lasierende Töne. Das Profisortiment „Primacryl“ zeichnet sich durch hohe Deckkraft, Ergiebigkeit und eine der Ölfarbe vergleichbaren Auswahl aus. Es ist geruchsneutral, trocknet etwas schneller als die Akademiefarbe.
Palettenempfehlung:
(Ist immer ein Stück weit Geschmackssache)
Grundpalette (Primacrylfarbtöne), Landschaft, Porträt:
Zinkweiß, Titanweiß – Großtuben!
Neapelgelb hell, Kadmiumgelb hell, Neapelgelb dunkel
Brillantorange, Lasurorange
Karmin, Krapp brillant, Krapp dunkel
Lasurviolett, Indigo, Kobaltblau dunkel, Phtaloblau cyan, Cölinblau
Permanentgrün hell, Vanadiumgrün, Saftgrün, Phtalogrün bläulich
Lichter Ocker, Sienna, Sienna gebrannt, Lasur-oxyd-Braun, Eisenoxydrot, Vandyck-Braun
In dieser Zusammenstellung sind sowohl deckende als auch lasierende Farben vorhanden.
Medien:
Schmincke: Verzögerer, Fluidmedium glänzend, Malmittel
Grundierung:
Lascaux Primer, Schmincke Gesso (können auch mit den stärker saugenden Varianten dieser Hersteller nach Bedarf eingestellt werden)
Sonstige Hilfsmittel:
Wasserzerstäuber zum Feuchthalten der Palette, Abreißpalette z. B. von Hahnemühle
Feuchtpalette z. B. von Daler Rowney, nicht billig aber absolut ihr Geld wert, Farben bleiben beim Malen und auch über Tage gebrauchsfertig in der abgedeckten Palette.
© Manfred Hönig
Ölfarbe hat dagegen eine längere Trockenzeit und eignet sich in der darauffolgenden Malschicht zum Herausarbeiten kleinerer Details, aber auch zum lasierenden (durchscheinenden) Übermalen, bei dem man Farbwertigkeiten auf kleinen und großen Flächen verändern kann (z.B. bläulicher etc). Davon abgesehen hat die ölfarbe durch ihre Eigenschaft, das Licht wärmer zu brechen, eine harmonisierende und intensivierende Wirkung auf einem Acryluntergrund.
Acryl/Öl - Acryl/Karton - Aquarell - Radierung - Airbrushen |
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Öl- und Acrylbilder


Airbrush und Wandmalerei


Aquarelle und Zeichnungen


Radierungen


Kunstdrucke (limit. Ausgaben)
alle Bilder/all pictures
© Manfred Hönig
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